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Geschichte

1899 übersiedelte die Wirtsfamilie CAJERI nach Gohlis in die Hauptstraße 38 (heute Menckestr. 5) und begründete die Gosenschenke “Ohne Bedenken” mitsamt dem großen Biergarten.

    • 1905 erfolgt der Bau des Hauses und die Einrichtung der biedermeierlich anheimelnden “Gosenstube”
    • 1922 Verkauf an August Kurz
    • 1936 an Karl Matthes.
    • 1943 in der schweren Bombennacht Anfang Dezember wurden die Kolonaden, die Arkaden und der gesamte Gosengarten zerstört.
    • 1958 wird die Gosenstube ersatzlos geschlossen.
    • Um 1960 halten hier nacheinander verschiedene Einrichtungen, wie eine Bibliothek, eine Röntgenstelle und die “Nationale Front” ihren Einzug.
    • 1983 bis zur Wiedereröffnung 1986 rekonstruiert Lothar Goldhahn die Gaststube und die Terrasse. Eine Perle der Alt-Leipziger Gastronomie konnte so vor dem Vergessen bewahrt werden. Gose vorerst in Berlin gebraut, wird wieder am historischen Ort ausgeschenkt.
    • 1987 erfolgt die Wiedereröffnung des Biergartens.
    • 1990 wird Hartmut Hennebach Inhaber der Gosenschenke.
    • Bis 1994 liefert die Löwenbrauerei Dahlen, anschließend eine Brauerei in Weißenburg die echte Gose.
    • 1994 kann der nunmehrige Besitzer den Biergarten, wie einst CAJERI bis hin zum  Poetenweg erweitern. Das Vereinszimmer entsteht und der historische Bierkeller wird ausgebaut.
    • 1999 Mit Festtagen im Mai und Juni wurde das Jubiläum “100 Jahre Ohne Bedenken in Gohlis” gefeiert. Aus diesem Anlaß erschien die erste umfassende Darstellung zur Geschichte der Gose und der Gosenschenke.
    • 2005 wurde “Das Buch Gose” (Gosebibel) herausgegeben. Es ist ein allumfassendes Buch zum Leipziger Nationalgetränk
         
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